Watervision

Nachschub stoppen!

Das Thema Mikroplastik ist bereits seit den 1970ern bekannt und führte bisher mehr oder minder ein Schattendasein. Heute ist Mikroplastik zunehmend in aller Munde. Plötzlich kommt es nämlich in Form von Nahrung aus dem Meer wieder in die Herkunftsländer zurück. Im Meer nimmt die Kunststoffmenge kontinuierlich zu. Die fünf Plastikinseln in den Weltmeeren mit Makroplastik, die Vorstufe zu sekundärem Mikroplastik, wachsen permanent. Die Inseln sollen jetzt medienwirksam reduziert werden. Aber ist das ein substanzieller Beitrag? – Nur 20% des Kunststoffmülls im Meer schwimmen an der Oberfläche, d.h. bis zu 30 Meter unter der Wasseroberfläche. 80% liegen –zurzeit unwiederbringlich – auf dem Meeresgrund. In Deutschland macht Makroplastik 26% der Kunststoffemissionen [aus Frauenhofer UMSICHT]. Das Gros ist Mikroplastik.

Fünf Thesen

  • 74% des emittierten Kunststoffs ist Mikroplastik
  • 22% des Abwassers gelangt ungereinigt in unsere Binnengewässer
  • Hauptverursacher: Verkehr, Infrastruktur, Bauwirtschaft
  • Binnen- und Küstengewässer erheblich belasteter als Hochsee
  • Intelligentes Kanalmanagement (Maschinen und IT) reduziert Kunststoffemission
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Watervision 2
Eigene Darstellung in Anlehnung an: AWI Litterbase. Anzeige gefiltert nach Mikroplastikpartikeln (100nm - 5mm) pro m² (Abrufdatum 08.05.2018, GIS Viewer 1.0 | Copyright 2017 Alfred-Wegener-Institut Heimholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung).

Auswirkungen auf den Menschen

  • Beeinträchtigung der Fertilität
  • Verschlechterung des Immunsystems
  • Steigerung der Sterblichkeitsrate