Teilnahme an Pilotprojekten in KOMMUNAL 4.0

erstellt von HST | |   Förderprojekt K4.0

HST digitalisiert die Wasserbranche und bietet kommunalen Partnern die Möglichkeit zur Teilnahme an Pilotprojekten

Das Projekt KOMMUNAL 4.0 ist als einer der 16 Sieger aus ca. 130 Bewerbern des Technologiewettbewerbs „SMART SERVICE WELT“ des BMWi hervorgegangen. Das Konsortium unter Federführung der HST Systemtechnik GmbH & Co. KG strebt die Entwicklung von internetbasierten Daten- und Serviceplattformen an, um eine zukunftsfähige und damit vorausschauende Planung und Betriebsführung sowohl technischer Objekte als auch gesamter Infrastrukturnetze in der Wasserwirtschaft durch Digitalisierung zu ermöglichen. Im Sinne der Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung werden die Nutzenvorteile der digitalen Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft (Stichworte wie Industrie 4.0, Smart City, Smart Factory) auf die Wasserbranche und vergleichbare Infrastrukturen übertragen.

 

HST wird mit diesem Projekt die Vernetzungsmöglichkeiten für eine moderne und effizientere Netzbewirtschaftung und damit den Wandel durch Digitalisierung in der Wasserwirtschaft prägend gestalten. HST bietet als einziges Technologieunternehmen der Wasserbranche bereits jetzt schon bereits jetzt schon neben innovativen maschinentechnischen Produkten und Systemen webbasierte Lösungen wie Nira.web, SCADA.web und KANiO.web zur Steuerung, Überwachung und Betriebsführung wasserwirtschaftlicher Objekte an. Diese werden auf Basis der Ergebnisse von KOMMUNAL 4.0, insbesondere unter Beachtung des seit kurzem gültigen IT-Sicherheitsgesetzes, weiter entwickelt und mit entsprechenden webbasierten Daten- und Serviceplattformen kombiniert.

Ein wesentlicher Bestandteil des Förderprojektes KOMMUNAL 4.0 ist die Erprobung der vorgesehen Entwicklungen anhand realer Projekte in Kooperation mit kommunalen Netz- und Objektbetreibern als sogenannte assoziierte Partner. Hierzu wurden bereits während der Antragsstellung mehrere Kooperationsvereinbarungen getroffen (z.B. Stadt Ingolstadt, Stadt Hagen, Stadt Siegen), um Pilotanwendungen wie z.B. „Simulation und Benchmarking wasserwirtschaftlicher Objekte“, „Energie- und Wärmeanalyse aus Abwasserströmen“, „Zusammenhang Streusalzeinsatz und Abwasserreinigung in Abwasserzuläufen zu Kläranlagen in Winterzeiten“ oder „Sinkkästen-Management“ zu entwickeln und in der Realanwendung zu testen.

 

Zusätzliche Pilotprojekte sind vorgesehen, so dass wir weitere Kommunen als assoziative Partner suchen, die aufgrund Ihrer Netzstruktur und Anzahl von Sonderbauwerken ihre Bewirtschaftungsorganisation modernisieren wollen und für KOMMUNAL 4.0 ein besonderes Potential aufweisen. Angesprochen sind ausdrücklich die Kommunen, die als Teilnehmer dieses von der Bundesregierung unterstützten Vorzeigeprojekts zusammen mit den anderen Projektpartnern die Digitalisierung der Wasserwirtschaft aktiv mit gestalten und eine Vorreiterrolle übernehmen wollen.

 

Typische Anwendungsfälle für KOMMUNAL 4.0 sind:

  • Überlastete Kläranlagen und Regenbecken
  • Aktivierung von Stauvolumen/Reduzierung von Einleitungen/Überläufen
  • Vernetzung von Drosselorganen bzw. Abflussreglern
  • Strukturierte Betriebsführung
  • Netzweit organisiertes Monitoring, Alarmierung und Reporting
  • Integration von Niederschlagsdaten zur Überwachung/Steuerung/Instandhaltung von Sonderbauwerken und Netzen
  • BigData: Automatisierte Auswertung von verschiedenen Prozessdaten zur schnellen Beurteilung von Vorgängen und Zuständen

Liste der Pilotprojekte als PDF-Datei (141 kB)

Bei Teilnahme an den Pilotprojekten tragen die assoziierten Partner ihre Eigenaufwendungen selbst. Wird ein gewisses Maß an technischen Investitionen erforderlich (z.B. Sensoren, Automationstechnik o.ä.), ist für viele Fälle davon auszugehen, dass hierfür separate Fördermittel verfügbar sind.

 

Download Kurz-Bewerbungsbogen zur Teilnahme an Pilotprojekten als PDF-Datei (106 kB)

 

Vorteile für teilnehmende Kommunen:

Kommunen als assoziative Partner erhalten im Zeitraum des Förderprojektes folgende Leistungen vom Projektkonsortium:

  • Erstellen eines IoT-Konfigurators für Ihre Einrichtungen der Wasserwirtschaft
  • Erstellen einer Studie/Potentialanalyse für Effizienzsteigerungen und Bewirtschaftung
  • Empfehlungen zur Durchführung einer Sicherheitsanalyse Ihrer cyberphysischen Systeme zur Umsetzung des neuen IT-Sicherheitsgesetzes gemäß §8a BSI-Gesetz

Darüber hinaus entstehen für die Teilnehmer von KOMMUNAL 4.0 noch weitere Vorteile:

  • Über den Zeitraum des Fördervorhabens erhalten assoziative Partner kostenfreien Zugang zu allen frei zugänglichen Anwendungsentwicklungen und können weitere Vorschläge für eigene Anwendungstools einreichen, die, soweit vom Projektbudget gedeckt, kostenfrei entwickelt werden
  • Einladung zu den Workshops zum Erfahrungsaustausch und zur Ideenentwicklung zum Thema KOMMUNAL 4.0 sowie zu projektinternen Workshops zum Thema IT-Sicherheit
  • Unterstützung bei der Suche und Beantragung von Fördergeldern für ergänzende Investitionen im Rahmen des Pilotprojektes
  • Assoziierte Partner erhalten eine Einladung zur Teilnahme an der „Netzwerkinitiative KOMMUNAL 4.0“, einem Interessenzusammenschluss ausgewählter Kommunen, Verbände, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die gemeinsam Trends, Herausforderungen und Lösungswege der Digitalisierung in der kommunalen Wasserwirtschaft erörtern und in Form gemeinsamer Publikationen Standards setzen wollen.

Im Gegenzug erklären sich die teilnehmenden Kommunen bereit, folgende Leistungen in das Projekt einzubringen:

  • Bereitstellen von Generalplänen für die Wasserver- und Abwasserentsorgung mit Zentral- und Sonderbauwerken
  • Bereitstellen des Ausrüstungsbestandes und Ortsbegehung
  • Teilnahme an Veranstaltungen im Zuge des Förderprojektes KOMMUNAL 4.0 und der Netzwerkinitiative KOMMUNAL 4.0

Assoziierte Partner verpflichten sich, nach besten Möglichkeiten das Projekt KOMMUNAL 4.0 zu unterstützen und erlauben den Kooperationspartnern über die jeweiligen Pilotprojekte öffentlich z.B. auf der Projektwebsite www.kommunal4null.de zu berichten.

 

Anfragen und Ideen für Pilotprojekte können an das zuständige technische Büro in Ihrer Nähe oder an den Leiter des Projektes Herrn Günter Müller-Czygan gerichtet werden.

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