Im Lichte der Festung Ehrenbreitstein diskutierten 120 Anwender von SCADA- und KANiO-Produkten mit HST-Experten über die Betriebs- und Zukunftssicherheit von Prozessleit- und Betriebsführungssystemen. Neben dem reichhaltigen Erfahrungsschatz vortragender Nutzer, konnte Wetterexperte Jörg Kachelmann begeistern. Der zunehmenden Bedeutung von IT-Sicherheit wurde in einem Beitrag der EnBW Sorge getragen.

Zum 14. Anwendertreffen der HST trafen sich am 14. und 15. November 2018 über 120 Anwender aus dem Bereich der kommunalen Infrastrukturen und den Kommunen zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch. Neben den Vorträgen diskutierten die Teilnehmer in angenehmer und offener Atmosphäre über Verbesserungen, Innovationen und Fortschritt bei der Digitalisierung.

Ein Highlight der Tagung war der Impulsvortrag von Jörg Kachelmann. Der Experte zeigte, wie Wetter- und Niederschlagsdaten erfasst, verarbeitet werden und wie daraus Vorhersagen entstehen. Für die Nutzung in der Wasserwirtschaft eignen sich Daten von Kachelmannwetter.com, da sie hoch-präzise, fehlerbefreit und engmaschig sind. Anhand der Verwendung dieser Daten berichteten die Entsorgungsbetriebe Siegen eindrucksvoll über den Nutzenvorteil des HST Niederschlagsportals NiRA.web in der Praxis. Die Leittechnik SCADA V10 kann sowohl Niederschlagsdaten als auch Pegelstände als IoT-Prozessvariablen in die Steuerung einbeziehen.

Die EMSR- und Prozessleittechnik stand im Mittelpunkt des Berichtes vom Regierungspräsidium Karlsruhe über 15 Jahre prozesssichere Automation im Hochwasserschutz Polder Söllingen/Greffern. Das Regierungspräsidium vertraut deshalb auch bei zukünftigen Projekten auf die Produkte des Technologieführers HST.

Die Anwenderfreundlichkeit von KANiO hat sich bei dem Abwasserverband Obere Iller seit 20 Jahren bewährt. Das wurde überzeugend vorgetragen. Der Erftverband lobte am Beispiel Sonderbauwerke insbesondere, dass KANiO für Überblick sowie Handlungs- und Betriebssicherheit sorgt. Die erfolgreiche Migration auf KANiO 4.0, und die damit leichtere Einbindung von innovativen Erweiterungen sowie die Ausdehnung auf andere Fachbereiche beschrieb ENNI Moers. 

Über den praxisgerechten und transparenten Einsatz von Anwendungslösungen im Zuge der Digitalisierung inkl. erster Beispiele künstlicher Intelligenz (KI) berichtete der KOMMUNAL 4.0 e.V. Dabei wurde eine frühzeitige Aufgabenklärung betont und gezeigt, wie man mit intelligenten Maschinen, z.B. den IntelliSystemen der HST, den erfolgreichen Start in die Digitalisierung realisieren kann. Im Vortrag zu anstehenden HST Entwicklungen wurde dann gezeigt, wie KI künftig bei der Sprachsteuerung in der Leittechnik zum Einsatz kommt. 

In einem Sondervortrag wurde die Bedeutung von IT-Sicherheit herausgestellt. Auf zunehmende Angriffe aus dem Internet muss technologisch geantwortet werden. HST und EnBW führen deshalb ihre Kompetenzen in einer Kooperation zusammen.

An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer, Referenten und Aussteller.

Kurze Berichte zu den Anwendertagungen 2017, 2016, 2015 und 2014 finden Sie hier.

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