Die EU-Umweltvorgaben aus Brüssel sind streng, besonders für die Abwasserbehandlung in der Lebensmittelindustrie. Nahe der mit 350.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Litauens, Kaunas, hat HST eine der modernsten Abwasserbehandlungsanlagen des baltischen Landes schlüsselfertig errichtet. Für einen Schlacht- und fleischverarbeitenden Betrieb entstand eine Kläranlage mit einer Flotation zur Fettabscheidung und nachfolgender SBR-Stufe zur biologischen Schadstoffentfernung. Täglich behandelt die Anlage 100 m³ Abwasser. Die Errichtung erfolgte im Frühjahr 2010 bereits nach knapp einem halben Jahr der bestehenden Partnerschaft mit dem litauischen Marktanbieter UAB ENEKA. Die gesamte Ausrüstung mit Maschinentechnik wurde in Containern platziert, die in der deutschen Fertigungsstätte von HST vorgefertigt und funktionsgeprüft wurde. Dadurch verkürzten sich Aufbau und Inbetriebnahme vor Ort auf ein Minimum. Ein Novum ist der trichterförmige Schlammzyklon aus Edelstahl, der für den Überschussschlamm gedacht ist. In ihm wird das Trübwasser effektiver vom Schlamm entfernt. Weniger Wasser im Schlamm reduziert das zu entsorgende Volumen und damit die Kosten. Die Anlage wurde mit HST IT-Systemen ausgestattet um den Hersteller-Support aus Deutschland zu gewährleisten.

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