Bevor ausgepresste und gebogene Stahlfelgen in die Lackierung gehen, werden sie gespült und entfettet. Dabei entstehen Abwässer. Die Abwassermengen und -qualitäten aus Industrieprozessen sind jedoch meist sehr wechselhaft. Bei einem der führenden Hersteller von Stahlfelgen für Autos und LKWs, hat HST eine neue Abwasserbehandlungsanlage gleich für drei verschiedenartige Abwasserströme neu konzipiert und realisiert. Die erforderlichen Abwasserdaten für die Bemessung der Anlagentechnik wurden im Zuge der Erstellung einer Wasser- und Abwasserbilanz durch HST erhoben. Die Daten der Nebenströme wurden vom Produktionsbetrieb genannt. Daraus ermittelte HST in Zusammenarbeit mit dem Personal der betroffenen Produktionsabteilungen Vorschläge zur Reduzierung des Wassereinsatzes.

Den Hauptstrom mit ca. 280 m³ pro Tag bildet das Abwasser aus der Lackierung und Produktreinigung. Ein Nebenstrom aus der Wäsche der Luftreinigung mit ca. 5 m³ pro Tag sowie anfallende Emulsionen mit ca. 10 m³ pro Tag wurden in die Behandlungslösung integriert. Durch Separation wird in den Emulsionen enthaltenes Wasser abgetrennt. Nach einer Vorbehandlung der Abwässer aus der Lackierung und Produktreinigung werden sie der Luftwäsche zugeführt, die mittels mehrstufiger Fällung und Flockung weiter behandelt. Anfallender Schlamm wird durch eine Kammerfilterpresse entwässert und kann fachgerecht entsorgt werden. Durch eine intensive und offene Kommunikation zwischen Betriebspersonal der Abwasseranlage und dem Produktionsbetrieb kann die Abwasserbehandlungsanlage nun optimal betrieben werden.

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