Digitalisierungsstudie KOMMUNAL 4.0

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Wo stehen kommunale Organisationen der Wasserwirtschaft heute in Sachen Digitalisierung? Wo in 5 Jahren?

In den Mittelpunkt der Digitalisierung wird immer wieder der Anwender gesetzt. Was will er eigentlich? Was erwartet er von der digitalen Transformation? Und was braucht er letztendlich? Um diese Fragen zu beantworten, wurde im Zuge des Förderprojektes KOMMUNAL 4.0 eine entsprechende Studie durchgeführt.

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Obwohl das Thema Digitalisierung seit vielen Jahren auch dank KOMMUNAL 4.0 ein zentrales Thema der Wasserwirtschaft ist, schätzen mehr als 50 % der Befragten das erforderliche Engagement heute und auch noch in 5 Jahren als hoch ein, um die Digitalisierung von Infrastruktur in ihrer Kommune bzw. in ihrem Betrieb voranzubringen. Dabei verfügen weniger als ein Drittel bereits über ein entsprechendes Konzept zur Einführung von Digitalisierung.

Was passiert im Zuge der Digitalisierung in den kommunalen Betrieben der Wasserwirtschaft in den nächsten Jahren?

Die Hauptinvestitionen werden im Bereich der Ausrüstung von Anlagen und Bauwerken sowie in der Beschaffung/Erneuerung von Leittechnik und Betriebsführungssystemen erwartet.

Treiber der Digitalisierung sind zu erfüllende Betriebsanforderungen und Baunotwendigkeiten, aber auch erwartete Vorteile bei der Inbetriebnahme und in der Planung. Die wichtigsten Entscheidungsgrundlagen zur Beschaffung von Digitalisierungslösungen sind die IT-Sicherheit, Betriebssicherheit und -effizienz sowie die Investitionsnotwendigkeit infolge des Anlagenalters.

Für die Einführung von Kanalnetzsteuerungen spielen externe Datendienste zukünftig eine wichtige Rolle. Hier stehen insbesondere Aspekte wie Betriebsflexibilität, Betriebseffizienz und Betriebssicherheit im Vordergrund. Mehr als die Hälfte der Befragten planen zudem die webtechnische Anbindung auch kleinerer Objekte und Sonderbauwerke, was bislang einen vergleichsweise hohen Aufwand erforderte.

Besonders für Betriebsaufgaben sehen mehr als die Hälfte vorteilhafte digitale Einsatzmöglichkeiten z.B. durch Video-/Kamerasysteme, für bessere Investitionsanalysen, zur Reinigung technischer Anlagen, Geruchskontrolle oder ein besseres Sinkkästenmanagement.

Zusammenfassend haben webfähige/internetbasierte Systeme für knapp die Hälfte der Befragten einen hohen, und für ein weiteres Drittel noch einen mittleren Stellenwert in Zukunft für ihre Organisationseinheiten.

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