KOMMUNAL 4.0 Projektstart

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Dem breiten Publikum wurde KOMMUNAL 4.0 erstmalig auf der diesjährigen IFAT Messe vom 30.05. – 03.06.2016 vorgestellt.

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Dem breiten Publikum wurde KOMMUNAL 4.0 erstmalig auf der diesjährigen IFAT Messe vom 30.05. – 03.06.2016 vorgestellt. Nachfolgend ein Rückblick aus der Sicht des Projektleiters Herr Dipl.-Ing. Müller-Czygan:

IFAT Rückblende – Digitale Transformation in der Wasserwirtschaft ist national und international auf dem Vormarsch

Eine Woche IFAT. Eine Woche die Gelegenheit, den Puls der Zeit in Sachen Digitalisierung zu messen.

Bei vielen Messeausstellern war die Digitalisierung ein Thema mit unterschiedlichen Begriffen (Industrie 4.0, Smart, Wasser 4.0 etc.) und unterschiedlichen Angeboten (in Maschinen integrierte Steuerungsmodule, Softwaremodellierungen, Maschinenzugriff per App etc.). Im Mittelpunkt stand es allerdings nur bei ganz wenigen Ausstellern. Auch das Thema IT-Sicherheit war vereinzelt vorzufinden.

In den vielen Gesprächen und Diskussionen war aber dennoch eine große Offenheit für die anstehende digitale Transformation zu erkennen, auch wenn wie erwartet auf Seiten vieler deutscher Kommunen und Anbieter noch eine gewisse Zurückhaltung herrscht , man will erst einmal beobachten. Es gibt aber auch Marktteilnehmer, die das Thema sehr ernst und auch entschlossen angehen. Ein Abwasserverband setzt z.B. bei der Kommunikation von Außenstationen mit der Steuerungszentrale zunehmend das Protokoll OPC UA ein, welches bereits Authentifizierung und Autorisierung, Verschlüsselung und Datenintegrität durch Signieren als Sicherheitsmaßnahme integriert. Im Gegensatz dazu sehen andere Kommunen und Verbände keinerlei Notwendigkeit, in Richtung Digitalisierung neue Wege zu gehen. Es zeigte sich zudem, dass bei vielen Kommunen und Anlagenbetreibern der Wunsch besteht, mehr automatisierte Datenauswertungen und -reports zu ermöglichen, und zwar aus unterschiedlichsten Datenquellen.

Überrascht hat das große internationale Interesse an KOMMUNAL 4.0. In vielen Ländern zeichnet sich in der Siedlungsentwicklung der Trend zu dezentralen Siedlungseinheiten (sog. Compounds) ab. Hierbei werden ganze Stadtteile mit eigener Infrastruktur (z.B. eigener Kläranlage) geplant und alles soll smart sein. Noch ist hierfür die Nachfrage nach deutscher Technologie groß, speziell nach dem wasserwirtschaftlichen Prozess-Know-how. Doch bleibt die Entwicklung der Digitalisierung in der kommunalen Wasserwirtschaft im eigenen Land ähnlich zaghaft wie in manchen Teilen von Industrie 4.0, werden auch hier andere Nationen das Geschäft machen.

Es hat sich gezeigt, dass das Projekt KOMMUNAL 4.0 nicht nur die aktuellen Entwicklungen in der Wasserwirtschaft widerspiegelt. Es ist sowohl technologisch als auch prozessbezogen ganz weit vorne und erfüllt damit die im zugehörigen Technologiewettbewerb Smart Service Welt gewünschte Leuchtturmfunktion. Und zwar national wie international. Lösungen und Ideenansätze für infrastrukturübergreifende Konzepte unter Einschluss von Smart Machines bietet tatsächlich bislang nur KOMMUNAL 4.0. Dies zeigt sich auch an den vielen unterschiedlichsten Kooperationsanfragen, die auf der IFAT an die Projektpartner von KOMMUNAL 4.0 herangetragen wurden.

Damit hat die IFAT ihren Zweck als Standortbestimmung von KOMMUNAL 4.0 mehr
als erfüllt. Die meisten der bisherigen Ideen und Konzepte wurden vom Markt bestätigt, neue Ideen aber auch geäußerte Bedenken werden nun in die weitere Projektarbeit aufgenommen. Es ist zu wünschen, dass die spürbare Kooperationsbereitschaft der Marktteilnehmer für und mit KOMMUNAL 4.0 in zahlreiche Aktivitäten mündet, um die Besonderheit der Konzepte, Ideen und Lösungen auch in der Breite umsetzen zu können.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Den großen Hype wie auf der Hannover Messe mit Industrie 4.0 gab es mit der Digitalisierung auf der IFAT 2016 noch nicht. Dies ist dann wohl auf der IFAT 2018 zu erwarten.

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